Unfallrekonstruktion

Bei der Rekonstruktion von Verkehrsunfällen wird der Ablauf eines Verkehrsunfalles unter Berücksichtigung physikalischer Grenzen betrachtet und analysiert. Die detailreiche, maßstabsgerechte Unfallskizze, welche zwei- oder dreidimensional ausgeführt sein kann, dient als Grundlage der Rekonstruktion. Zunächst werden die an der Unfallstelle gefertigten Fotos zu den Beschädigungen der unfallbeteiligten Fahrzeuge, der Ört­lichkeit mit Spuren und Fahrtrichtungen in Augenschein genommen und sich ein erster Eindruck vom Unfallablauf gemacht. Zusätzlich werden die vorliegenden Aussagen der Beteiligten gesichtet und beurteilt.

Beschädigungen Beteiligter 1
Abbildung 1: Beschädigungen Beteiligter 1
Beschädigungen Beteiligter 2
Abbildung 2: Beschädigungen Beteiligter 2
Spurenlage
Abbildung 3: Spurenlage

Im Anschluss daran erfolgt die computergestützte Unfallrekonstruktion mit dem Programm PC-Crash©. Dabei werden unter Berücksichtigung der Anknüpfungstatsachen die Einlauf-, Kollisions- und Auslaufparameter analysiert.

Unfallablauf
Abbildung 4: Unfallablauf

Im Ergebnis erhält man die Einlauf-, Kollisions- und Auslaufgeschwindigkeiten mit den dazugehörigen Weg-/ Zeitverläufen und Verzögerungen. Diese Parameter werden im Anschluss in die GIDAS-Datenbank übertragen und dienen da als Grundlage für die Analysen zum Unfallgeschehen.